Wettbewerb St. Magnus Wernau

Unser Entwurf für den nicht-offenen Wettbewerb „Transformation der Pfarrkirche St. Magnus in Wernau zum Gemeindezentrum mit Kirche“ sieht einen sensiblen Umgang mit dem Bestand vor.
1960 wurde die von Gerald Reutter entworfene Kirche eingeweiht und prägt seither den Ortskern von Wernau am Neckar. Die Umplanung zur Kirche plus Gemeindezentrum wird erreicht, indem der bestehende Kirchenraum räumlich verkleinert wird. Der als Holzkonstruktion eingestellte „Raum im Raum“ trennt die zwei entstehenden Nutzungseinheiten „Sakralraum“ und „Neues Gemeindezentrum“. Im Haupteinfangsfoyer des Neuen Gemeindezentrum entsteht ein weiterer Einbau als Raum-im-Raum. Dieser schließt an die vorhandene Empore an. Das Raumvolumen öffnet sich im Erdgeschoss seiner Umgebung und kann durch verschiebbare Lamellen, transluzente Vorhänge, sowie Akustikvorhänge flexibel und spontan auf Raumanforderungen reagieren.

Nov. - 2025

Wettbewerb Erweiterung St. Josef-Grundschule Greven

In unserer „Lieblingsdisziplin“ Schulbau haben wir am Wettbewerb für den Erweiterungsneubau St. Josef-Grundschule in Greven teilgenommen. Mit im Boot für die Freiraumplanung war SIMA | BREER Landschaftsarchitektur aus CH-Winterthur. Unser Entwurf schlägt einen zweigeschossigen Baukörper vor, der die bestehende städtebauliche Struktur fortschreibt und zu einem neuen Ganzen abrundet. Der Neubau definiert mit seiner Setzung und Ausrichtung einen geschützten Innenhof. Eine dezente Fuge zwischen Neu- und Altbau schafft wohltuenden Abstand und verbindet dabei zugleich durch die Aufnahme der gemeinsamen Vertikalerschliessung. Die vertikalen Tragelemente sind in Holztafelbauweise konstruiert, die darauf abgelegten Träger bilden in Einheit mit Brettsperrholzplatten die horizontalen, aussteifenden Deckenelemente. Die vorgehängte, hinterlüftete Fassadenbekleidung besteht aus einem ortstypischen Verblendmauerwerk. Im Freiraumkonzept bietet die lineare Fläche parallel zur Straße weiteren Raum für Ganztagsbetreuung bei frischer Luft mit grünen Klassenzimmern und betreuten Spielflächen (Nutzungsinlays). Insgesamt wird durch die ökologische Gestaltung und die multikodierte Nutzung des Geländes ein Raum geschaffen, der nicht nur den Bedürfnissen der Schüler gerecht wird, sondern auch einen positiven Beitrag zu ökologisch und sozial nachhaltigen Außenräumen leistet.

Sep. - 2025

Wettbewerb Thun (CH)

Der Schulbau in der Schweiz geniesst ein hohes architektonisches Niveau. Bauquadrat hat am offenen Wettbewerb „Erweiterung Schulanlage Neufeld, Thun“ teilgenommen. Der Planungsumfang beinhaltete eine neue Doppelsporthalle, sowie ein dreigeschossiges Gebäude, das die Räume für die Schulerweiterung aufnimmt. Die beiden Neubauten bilden zur vielbefahrenen Straße im Norden hin eine deutliche Kante. Richtung Süden schafft der dreigeschossige Riegel zum Bestandsgebäude hin einen geschützten Außenbereich. Die Schulerweiterung ist bis auf die Treppenkerne und drei Wandscheiben als Holzbau konzipiert.

Apr. - 2024

Wettbewerb Hessenpark

Unser Beitrag zum nicht offenen einphasigen Wettbewerb Freilichtmuseum Hessenpark „Neubau eines Verwaltungsgebäudes in Strohballenbauweise“ schlägt ein zweigeschossiges Gebäude vor, dass sich am Typus Scheune orientiert. Eine mittige Tenne wird durch ein großes Scheunentor erschlossen und bietet Platz für Veranstaltungen und Ausstellungen. Die lockere Holzlattung des Eingangstors filtert das Licht und prägt das doppelgeschossige Foyer. Das Gebäude schafft durch seine städtebauliche Setzung einen neuen Vorplatz. Die Erarbeitung des Entwurfs geschah in Zusammenarbeit mit Shakti Haus.

Jan. - 2024

Wettbewerb Basel (CH)

Bauquadrat hat am Wettbewerb zum „Pilotprojekt Schliengerweg Netto Null 2040, Mehrfamilienhaus mit Kindergarten in Basel (CH)“ teilgenommen. Kernthema war das Zirkuläre Bauen. „Re-Use & Recycle“ heißt das zukunftsweisende Entwurfskonzept, wo aus einem Bauteilkatalog
von wieder-zuverwendenden Bauteilen und Materialien geschöpft wird. Das Gebäude beherbergt im Erdgeschoss zwei Kindergärten und in den oberen Geschossen Wohnungen unterschiedlicher Größen, sowie eine gemeinschaftlich nutzbare Dachterrasse. Ein massives Stahlbetonskelett aus Re-Use und teilweise recycelten Bauteilen stellt dabei das Grundgerüst dar. Eingesetzt in diese Konstruktion sind die Kindergärten und Wohnräume in Holzbauweise. Durch eine Trapezblechverkleidung mit gleichmäßigen Belichtungsöffnungen wird die Struktur beruhigt und ein einheitliches Gesamtbild erzeugt.

Nov. - 2023